Chi-An Chen

„…alle haben gute Chancen auf Karrieren, aber Chi-An Chen muss noch genannt werden […] weil sein runder, warmer Bariton schon jetzt mehr als ein Versprechen für die Zukunft ist.“ (DrehPunktKultur Salzburg, 2016)

Der 1991 in Taiwan geborene Bariton Chi-An Chen erhielt seine Gesangsausbildung an der National Chiayi University und der Taipei National University of the Arts in Taiwan. Ab 2016 studierte an der Universität Mozarteum Salzburg im Masterstudiengang Oper in der Klasse von Prof. Kai Röhrig und Prof. Karoline Gruber sowie in der Gesangklasse von Prof. Bernd Valentin. Derzeit vervollkommnet er seine gesangliche und künstlerische Ausbildung am Salzburger Mozarteum als Postgraduate in der Klasse von Prof. Wolfgang Holzmair.

2013 gab der junge Bariton sein Operndebüt im Rahmen des Kuandu ARTS Festival in der Rolle des Rodolfo in Bellinis „La Sonnambula“. Im selben Jahr war er in einem Konzert mit dem Orchester der Taipei National University of Arts zu erleben. 2014 folgten Auftritte als Erster Nazarener in Strauss‘ „Salome“ mit dem Taiwan National Symphony Orchestra sowie die Partien Benoit und Alcindoro in „La bohème“ am Creation Opera Institute. 2015 war er als Dulcamara in „L’elisir d’amore“ erneut beim Kuandu ARTS Festival zu hören. Mit dem Taipei Symphony Orchestra sang er den Hauptmann in Tchaikovskys „Eugene Onegin“.

In Produktionen der Universität Mozarteum Salzburg verkörperte Chi-An Chen den Conte Almaviva in „Le nozze di Figaro“, Demetrius in Brittens „A midsummer night’s dream“ und übernahm die Partie des Rodomonte in Haydns „Orlando Paladino“ im Rahmen der Sommerakademie Mozarteum.

2019 gibt er sein Rollendebüt als Guglielmo in „Così fan tutte“ bei der Oper Schloss Maxlrain und ist als Junius in Brittens „The rape of Lucretia“ in einer Produktion des Oberösterreichischen Opernstudios zu erleben.

(Stand: Mai 2019)