Derek Rue

Nach Beendigung seiner semi-professionellen Karriere als Snowboarder schlug Derek Rue, der gebürtige Kalifornier aus Los Angeles, eine komplett andere Richtung ein. Während er französische Literatur und Musik an der Universität von Lyon studierte, begann er als Jazzsänger in diversen Bands mitzuwirken. Während dieser Zeit sang er in Frankreich auch im Chor der Universität und kam dadurch zur europäischen, klassischen Musikkultur.

Zurück in Los Angeles war seine Entwicklung von kleineren Rollen zu bedeutenden Hauptrollen überwältigend. 2010 gab er sein Debüt als Tamino in der „Zauberflöte“ am Pasadena City College in Kalifornien. Nachdem ihm dort der renommierte Anne Marie Ketchum Award überreicht wurde, ist ihm der Weg als Student an der Universität Mozarteum Salzburg geebnet. Dort studierte er in der Klasse von Professor Christoph Strehl.

Nach seinem Abschluss an der Universität Mozarteum war der junge Tenor unter anderem als Fenton in „Die lustigen Weiber von Windsor“, Orphée in Glucks „Orphée et Euridice“ und Ferrando in „Così fan tutte“ auf der Bühne zu erleben. Es folgten Auftritte bei den Salzburger Festspielen in „Die Meistersinger von Nürnberg“ sowie beim Immling Festival in der selten gespielten und hoch gelobten Oper „Montezuma“ von Vivaldi.

Ab 2015 verkörperte Derek Rue als Tenor am Mittelsächsischen Theater in Freiberg unter anderem die Rollen des Camille de Rossillon in „Die lustige Witwe“, Barnaby Tucker in „Hello Dolly“ und den Prinz Sigmund in Carl Maria von Webers „Das Waldmädchen“. Zu den weiteren Partien seines Repertoires zählen Baron Kronthal in Lortzings „Der Wildschütz“ und Tebaldo in Bellinis „I Capuleti e i Montecchi“. Seit der Spielzeit 2018/19 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Trier.

Im Sommer 2019 ist Derek Rue erstmals an der Oper Schloss Maxlrain zu Gast und übernimmt hier die Partie des Ferrando in Mozarts „Così fan tutte“.

www.derekrue.com

(Stand: Mai 2019)