Teresa Boning

Bereits Anfang 2019 war Teresa Boning in Mozarts „Così fan tutte“ unter der Leitung von Stellario Fagone im Schloss Immenstadt als Despina zu erleben. „Mit dem nötigen Schalk im Nacken […] erweist sich die Sängerin mit ihrer Spielfreude und musikalischen Sicherheit als Idealbesetzung in dieser Rolle“…  In der gleichen Rolle ist die junge Sopranistin im Sommer 2019 bei der Oper Schloss Maxlrain zu Gast. Im September gibt sie ihr Rollendebüt als italienische Sängerin in R. Strauss‘ „Capriccio“, darüber hinaus folgt sie weiteren Konzerteinladungen, u.a. zum Johann-Sebastian-Bach Festival in Österreich.

Nach ihrem Einspringer-Debüt als Königin der Nacht in der „Zauberflöte“ im Dezember 2017 (Die Glocke Bremen, Kongresszentrum Augsburg, Konzerthaus Freiburg) unter László Gyükér, sang sie die Partie 2018 im Deutschen Theater in München. Ab der Spielzeit 2015/16 war Teresa Boning am Theater für Niedersachsen als Papagena in der „Zauberflöte“, Zerlina in „Don Giovanni“, Kate Pinkerton in „Madama Butterfly“ und Beatrice in „Boccaccio“ engagiert. Zuvor gab die Mozart-Sängerin ihre Rollendebuts als Madame Herz in „Der Schauspieldirektor“ in der Residenz Salzburg, als Servilia in „La clemenza di Tito“ am Mozarteum Salzburg und am Teatro Romano in Florenz und als Tamiri in „Il re pastore“ im Münchner Gasteig, sowie ihr US-Debut bei den „Da Ponte Days“ in New York.

Teresa Boning absolvierte ihr Studium an der Universität Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung. Sie wurde bereits mit mehreren Preisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. erhielt sie den 1. Preis beim internationalen Duschek Wettbewerb der tschechischen Mozartgesellschaft, war Finalistin beim Bundeswettbewerb Gesang an der Deutschen Oper Berlin sowie beim Concorso Musica Sacra in Rom, Stipendiatin der Huebel-Stiftung der Universität Mozarteum, der Jungen Musiker Stiftung Bayreuth, sowie der Yehudi Menuhin Stiftung. Im März 2015 wurde sie mit dem Kulturpreis der Werner-Egk Tage ausgezeichnet. Im Juni 2015 sang sie als Semi-Finalistin im MUT Wettbewerb des Staatstheaters am Gärtnerplatz (Operette, Chanson, Musical) im Prinzregententheater München.

Während ihres Studiums präsentierte sich die Sopranistin mit einem umfangreichen Repertoire, dazu zählen die Partien Frasquita in „Carmen“, Adina in „L’elisir d’amore“, Gretel in „Hänsel und Gretel“, Königin der Nacht „Die Zauberflöte“, Susanna in „Le nozze di Figaro“, Belinda in Purcells „Dido and Aeneas“, Rosina in „Il barbiere di Siviglia“ sowie Nuri in d’Alberts „Tiefland“.

Als ebenso gefragte Konzertsolistin arbeitete Teresa Boning u.a. mit Reinhard Goebel und Vittorio Ghielmi und ist regelmäßig mit Konzertrepertoire von Händels „Messias“ bis Orffs „Carmina Burana“ zu hören. Neben dem klassischen Repertoire widmet sich Teresa Boning auch der Neuen Musik. So brachte sie Io’s Traum, eine moderne, atonale Arie für hohen Koloratursopran des österreichisches Komponisten Wolfgang Niessner zur Uraufführung. Im TV war sie mehrmals im Bayerischen Rundfunk zu sehen, und als „Opernsängerin und Klassik Expertin“ in der Sendung „Rock the Classic“ (3Sat, 2016).

www.teresa-boning.com

(Stand: März 2019)