Zsófia Mózer
Gelobt für ihren „wohltönenden, warm timbrierten Mezzo“, ihre „echte komödiantische Begabung“ sowie ihre „bezwingende Leuchtkraft“, ist Zsófia Mózer ein regelmäßiger Gast an internationalen Opernhäusern. Zu ihrem Repertoire zählen unter anderem Rollen wie Dido (H. Purcell: Dido und Aeneas), Arsamene (G. F. Händel: Xerxes), Page (R. Strauss: Salome), Vlasta (M. Weinberg: Die Passagierin), Sesto (W. A. Mozart: La clemenza di Tito), Dorabella (W. A. Mozart: Così fan tutte), Bastien (W. A. Mozart: Bastien und Bastienne), Lisetta (J. Haydn: Il mondo della luna), Hermia (B. Britten: A Midsummer Night’s Dream), Lujza – die faule Tochter (D. Csengery: Frau Holle), Dorothea (G. Donizetti: Viva la Mamma) sowie Fatima (C. M. von Weber: Oberon).
Engagements führten sie unter anderem an die Ungarische Staatsoper, das Tiroler Landestheater, das Badische Staatstheater Karlsruhe sowie an das Landestheater Detmold.
Ihr Masterstudium im Fach Oper und Musiktheater absolvierte sie an der Universität Mozarteum Salzburg in der Opernklasse des Dirigenten Kai Röhrig und der Regisseurin Karoline Gruber. Bereits während ihres letzten Studienjahres war sie Mitglied des Internationalen Opernstudios des Landestheaters Salzburg.
Neben ihrer Operntätigkeit tritt sie regelmäßig als Konzertsängerin auf. So war sie unter anderem als Alt-Solistin in Oratorien wie Rossinis Petite Messe solennelle, Mozarts Requiem und Pergolesis Stabat Mater zu hören. Darüber hinaus gilt ihr besonderes Interesse der Liedinterpretation; sie gestaltet regelmäßig Liederabende.
Im Jahr 2023 schloss Zsófia Mózer ihr Studium der Gesangspädagogik an der Franz-Liszt-Musikakademie in Budapest ab und ist seither auch als engagierte Gesangslehrerin tätig.
Darüber hinaus ist sie als Schauspielerin aktiv und wirkte in verschiedenen Produktionen sowohl vor der Kamera als auch auf der Bühne mit.