Das Liebesverbot! (Saison 2024)

Freuen Sie sich auf Richard Wagners „Jugendsünde“.

Besetzung:

Luzio: Derek Rue
Angelo: Jeconiah Retulla
Pontio Pilato: Fritz Spengler
Dorella: Anna-Maria Husca
Brighella: Jens Olaf Müller
Claudio: Hubert Schmid
Mariana: Katharina Wittmann, Julia Heiler
Isabella: Karolina Plickova
Friedrich: Máté Herczeg
Chor der Opernbühne e.V.
Orchester der Opernbühne e.V.

Regie: Andreas Wiedermann
Regieassistenz: Karina Benalcázar
Ausstattung: Helena Heber
Leitung: Chariklia Apostolu

Palermo im 16. Jahrhundert: Der prüde Statthalter Friedrich erlässt ein Dekret, das dem traditionellen Karneval den Garaus machen soll. Der junge Claudio ist das erste Opfer dieses unmenschlichen Gesetzes, denn seine Geliebte Julia ist von ihm schwanger; er ist bereit sie zu heiraten, dennoch wird er zum Tode verurteilt. Claudios Schwester Isabella versucht ihn zu retten, und gewährt Friedrich eine Liebesnacht; der ruchlose Statthalter bricht jedoch sein Versprechen.

Friedrich verliebt sich in Isabella, während sie ihn um Erbarmen für ihren Bruder bittet. Friedrich will, dass sie die Nacht mit ihm verbringt, damit er Claudio befreit. Empört will Isabella dem Volk alles erzählen. Sie erkennt aber, dass sie im Nachteil ist, da Ihr Wort gegen das Wort Friedrichs steht. Sie entscheidet sich die maskierte Marianna zum Treffen mit Friedrich zu schicken. Sie will mit einer List allen befreien.

Nachdem die maskierte Marianna Friedrich trifft, entdeckt Isabella mit Hilfe von Pontio, dass Friedrich ihren Bruder nicht begnadigen will.

Sie ruft das Volk auf zu den Waffen zu greifen um den Tyrannen zu stürzen.

Aus dem Liebesverbot wird eine Liebesrevolution!

Das Volk von Palermo ist außer sich, als es von dem Betrug erfährt und fordert eine sofortige Aufhebung des Liebesverbotes.

Verbrennt zu Asche die Gesetze,
herbei, herbei, ihr Masken all
gejubelt sei aus voller Brust,
wir halten dreifach Karneval,
und niemals ende seine Lust!“

Der aufrechte Claudio wird aus dem Gefängnis befreit. Friedrich wird begnadigt und eröffnet sogar mit Marianna den Festzug des Carnevals.

Dazu noch ein Text von Wagner, mit dem er seine „Jugendsünde“ rechtfertigen wollte.

Dem Weib, gab Schönheit die Natur,
ein Tor allein, ein Heuchler nur,
sucht sich der Liebe zu verschließen.“

 

Richard Wagner